Strategische Ausrichtung, Führungskräfteentwicklung, Kommunikationspsychologie, Mediation und Business Coaching

#alwayshungry #stillstandistdertod #workshopqueen
Ich begleite Veränderung und mein Weg dorthin war alles andere als geradlinig.
Ich komme nicht aus einer Akademikerfamilie. In meinem Umfeld galt: Schule fertig machen, Ausbildung beginnen, arbeiten gehen, fleißig sein, sich anpassen. Also habe ich genau das getan. Nach der Realschule ging ich auf die Berufsschule und machte eine Ausbildung zur Friseurin.
Und obwohl ich dort viel gelernt habe – über Menschen, über Kommunikation, über Verantwortung und darüber, wie nah Dienstleistung am echten Leben ist – habe ich schnell gemerkt: Das ist nicht mein Endpunkt.
Viele Menschen in meinem Freundeskreis machten damals Abitur. Sie hatten Ideen, Möglichkeiten, Perspektiven. Bei ihnen wurde über Studium gesprochen, über Wege, über das, was in der Welt alles möglich ist. Ich hatte diesen Zugang nicht automatisch. Also musste ich ihn mir selbst schaffen.
Ich wurde, ziemlich wörtlich, meines eigenen Glückes Schmiedin.
Mein Weg führte mich an die TU Darmstadt, wo ich Soziologie und Sportwissenschaft studierte. Menschen hatten mich schon immer interessiert: Warum handeln wir, wie wir handeln? Wie entstehen Dynamiken in Gruppen? Was macht Teams stark und was bringt sie auseinander?
Parallel zum Studium arbeitete ich viel. In der Gastronomie, im Fitnessstudio, zuerst am Empfang, später im Verkauf, als Trainerin und schließlich in der stellvertretenden Studioleitung. Dort machte ich meine ersten echten Führungserfahrungen.
Ein damaliger Chef spielte dabei eine wichtige Rolle. Er sah Potenzial in mir, sprach mich immer wieder an, ermutigte mich, neue Aufgaben zu übernehmen, Weiterbildungen zu machen und mehr Verantwortung zu tragen. Rückblickend war das vielleicht das erste Mal, dass mir jemand aktiv Wege gezeigt hat, ohne dass ich sie mir komplett allein suchen musste.
Diese Erfahrung prägt mich bis heute.
Denn genau darum geht es für mich in guter Führung: Menschen nicht nur zu verwalten, sondern ihnen Entwicklung zu ermöglichen. Potenziale zu erkennen. Klarheit zu geben. Verantwortung zuzutrauen. Und Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen wirklich wirksam werden können.
In der Fitnessbranche durfte ich erleben, wie anspruchsvoll Führung tatsächlich ist. Teams bestehen nicht aus Organigrammen, sondern aus Menschen mit unterschiedlichen Rollen, Erwartungen, Lebensrealitäten und Bedürfnissen: Minijobber:innen, Trainer:innen, Reinigungskräfte, Festangestellte, Azubis, dual Studierende, Saunameister. Aus all dem ein Team zu formen, Konflikte zu klären, Entwicklung zu ermöglichen und gemeinsam Leistung zu bringen – das war meine erste echte Schule für Führung.
Und ich wollte es besser verstehen.
Darum habe ich Kommunikationspsychologie im Master studiert und mich konsequent in Führung, Konfliktklärung, Organisationsentwicklung und Kulturentwicklung weitergebildet. Bis heute sammle ich Wissen, Methoden und Perspektiven – nicht um Zertifikate zu stapeln, sondern weil ich überzeugt bin: Wissen nimmt einem niemand mehr weg. Und es wird wertvoll, wenn es anderen unterstützen kann, klarer zu sehen und besser zu handeln.
Heute begleite ich bei tgim Führungskräfte und mittelständische Unternehmen dabei, wo Führung im Alltag wirklich passiert: in Gesprächen, Entscheidungen, Konflikten, unausgesprochenen Erwartungen und der Art, wie Verantwortung gelebt wird.
Was mir dabei wichtig ist: echte Gespräche, klare Worte und spürbare Wirkung.
Führung ist für mich keine Theorie. Sie passiert jeden Tag zwischen Menschen. Ich glaube daran, dass Menschen, Teams und Organisationen oft viel mehr Potenzial haben, als im Alltag sichtbar wird. Am Ende geht es für mich immer um eine Frage:
Wie schaffen wir Bedingungen, unter denen Menschen Verantwortung übernehmen, miteinander wirksam werden und Organisationen sich wirklich weiterentwickeln können?
Was du über mich wissen solltest: